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Maxdata hält trotz Umsatzrückgang an Gewinnprognose fest

10.10.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Monitor- und Computerhersteller Maxdata AG konnte im dritten Quartal nach vorläufigen Berechnungen seinen Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) gegenüber dem Vorjahreszeitraum um mehr als 30 Prozent verbessern. Der EBIT-Profit kletterte von 1,6 Millionen auf 2,1 Millionen Euro und lag damit innerhalb der Ergebnisplanung von zwei bis 2,5 Millionen Euro. Gleichzeitig sank jedoch der Umsatz um fast zehn Prozent von 178,9 Millionen auf 161,4 Millionen Euro.

In den ersten neun Monaten des Gesamtjahres hat der Computerbauer aus Marl damit einen operativen Gewinn von 2,9 Millionen Euro bei Einnahmen in Höhe von 440,8 Millionen Euro erwirtschaftet. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Umsatzrückgang von 20 Prozent, der EBIT-Profit schrumpfte gar um 77,9 Prozent. Dennoch stellt der Maxdata-Vorstand für das Gesamtjahr nach wie vor ein positives Betriebsergebnis von acht bis neun Millionen Euro in Aussicht. So will das Unternehmen im traditionell starken Schlussquartal ein EBIT-Plus von fünf bis sechs Millionen Euro erzielen. Mit den erwarteten Einnahmen von rund 190 Millionen Euro sinkt jedoch das Umsatzziel für das Gesamtjahr von 750 Millionen auf etwa 630 Millionen Euro. Die Anleger sind offenbar skeptisch, dass die sportlichen Ziele für den Rest des Jahres erreicht werden, denn im Vergleichszeitraum 2001 hatte Maxdata bei einem Umsatz von 200,5 Millionen lediglich einen operativen Gewinn von drei Millionen Euro

geschrieben: Am gestrigen Mittwoch sank der Kurs der Neuen-Markt-Aktie um gut 20 Prozent auf 2,21 Euro. (mb)