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Matrix verbessert seine Hochstapel-Speicherchips

09.05.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Matrix Semiconductor, im Jahr 1998 gegründet, um die dritte Dimension des Chipdesigns auszuloten, hat seine "Trinity"-Technik weiterentwickelt. Morgen wird die Firma dem Vernehmen nach ankündigen, dass sie erfolgreich vierschichtige 1-Gigabit-Flash-Speicher produziert hat, die nochmals zehn Prozent kleiner sind als die Vorgängergeneration (die zudem nur 512 Mbit erreichte). Die neuen Module bieten aus Sicht von Matrix erhebliche Vorteile gegenüber Flash-Speichern von Konkurrenten wie Intel, AMD oder Infineon, die im Schnitt eine dreifach größere Oberfläche aufweisen.

Allerdings haben die Matrix-Speichermodule einen gravierenden Nachteil: Sie lassen sich nur einmal programmieren und nicht immer wieder überschreiben. Damit eignen sie sich vornehmlich für Flash-ROM-Anwendungen. Als weiteres Einsatzgebiet kann sich Matrix auch die dauerhafte Speicherung von digitalen Fotos vorstellen. (tc)