Web

 

Massachusetts dementiert Freeware-Initiative

06.10.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Ein hochrangiger Beamter des US-Bundesstaats Massachusetts ist Pressemeldungen entgegen getreten, denen zufolge die Behörden eine "Freeware-Initiative" planten, um proprietäre Software gegen Open-Source-Systeme auszutauschen. Die Berichte hatten Kritik von verschiedenen Interessengruppen ausgelöst, darunter die Microsoft-nahe Business Software Alliance (BSA) und das Council for Citizens Against Government Waste (CCAGW). Sie warnten vor einer Einschränkung des freien Wettbewerbs. Der für Verwaltung und Finanzen zuständige Beamte Eric Kriss erklärte, es gehe keineswegs darum, quelloffene Software bei der Beschaffung einseitig zu bevorzugen. Von der kolportierten Freeware-Initiative sei nie die Rede gewesen. Vielmehr würden Softwareinvestitionen unter anderem nach den Kriterien Funktionalität, Robustheit und Kosten bewertet. Nur bei vergleichbaren Merkmalen werde man auf Open-Source-Produkte zurückgreifen. (wh)