Maßgeschneiderte SAP-Agrar-Lösung

Marktgeschehen erfordert detaillierte Analysen

Schulze ist freier Autor der Website CIO.de und dem CIO-Magazin.
Anzeige  Der Agrarhändler Hauptgenossenschaft Nord AG ersetzt sein selbst entwickeltes Warenwirtschaftssystem durch SAP und konsolidiert so seine Anwendungslandschaft.

Die Hauptgenossenschaft Nord AG (HaGe) mit Sitz in Kiel ist ein vielseitig aufgestelltes Unternehmen mit genossenschaftlichem Ursprung. Als eines der größten Agrarhandelsunternehmen Norddeutschlands erwirtschaftet die HaGe 2008 konzernweit einen Umsatz von über 2,25 Milliarden Euro. Für sechs unterschiedlich strukturierte Vertriebsregionen in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie dem Zentralstandort in Kiel galt es, das eigenentwickelte Warenwirtschaftssystem bis 2010 durch eine einheitliche SAP-Lösung abzulösen. Das Ziel dabei war, die Applikations- und Systemlandschaft zu konsolidieren und ein möglichst standardnahes SAP zu implementieren. "Wir wollen unsere Geschäftsprozesse transparenter gestalten und redundante Datenhaltung vermeiden" so Heino Togert, Leiter des Fachdienstes IT der HaGe . "Die Herausforderung für uns bestand also darin, für die spezifische Problemstellungen des Agrarhandels, wie die Getreideabwicklung oder die Saatenproduktion, eine maßgeschneiderte Lösung mit minimalen Modifikationen zu finden."

Branchen-Know-how gefragt

Die Wahl eines geeigneten IT-Partners legte den Grundstein zur Vorbereitung und Realisierung einer erfolgreichen SAP-Einführung. Dabei standen zunächst umfassendes SAP-Know-how sowie Branchenkenntnisse des facettenreichen Agrarhandels im Vordergrund. In Kombination mit straffen Zeit- und Kostenvorgaben waren die Rahmenbedingungen für die Entscheidung eines externen Partnerunternehmens eng gefasst. Langjährige Kooperationen mit vergleichbaren Unternehmen der Branche und die Erfahrung mit der Implementierung von SAP im Agrarhandel mit seinen spezifischen Handels- und auch Produktionsprozessen sprachen für Atos Origin. Außerdem konnte der IT-Dienstleister durch die systematische Einplanung von Offshore-Kapazitäten ein budget- und termingerechtes Angebot vorlegen.