IDC-Zahlen

Markt für Storage-Software stabilisiert sich

Alexander Freimark wechselte 2009 von der Redaktion der Computerwoche in die Freiberuflichkeit. Er schreibt für Medien und Unternehmen, sein Auftragsschwerpunkt liegt im Corporate Publishing. Dabei stehen technologische Innovationen im Fokus, aber auch der Wandel von Organisationen, Märkten und Menschen.
Im Jahresvergleich sind die Einnahmen mit Storage-Software geschrumpft. Aber das zweite Quartal lief ein bisschen besser als die ersten drei Monate 2009.

Im zweiten Quartal hat der Markt für Speichersoftware leichte Lebenszeichen von sich gegeben, auch wenn die Werte des Vorjahres immer noch in weiter Ferne sind. Laut IDC setzten die einschlägigen Lieferanten von April bis Juni 2009 weltweit 2,8 Milliarden Dollar um, knapp zehn Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die positiven Nachrichten kamen aus Segmenten wie Replikation, Datanschutz und Recovery. Diese Bereiche konnten immerhin gegenüber dem Jahresauftakt leicht zulegen, ebenso wie Geräte-Management und Archivlösungen.

Allerdings wies IDC darauf hin, dass traditionell ein Anstieg vom ersten zum zweiten Quartal eines Jahres verzeichnet werden kann. Auch das Segment der Storage-Hardware steckt noch mitten in der Krise fest. Das Marktvolumen für externe Speicher fiel zuletzt um 18 Prozent im Jahresvergleich, Netzwerk-Storage schrumpfte um 15 Prozent. Sowohl bei Storage-Hardware als auch bei Programmen liegt EMC nach Einnahmen vorn.