Markt für mobile Unterhaltung wächst bis 2012 auf 44 Milliarden Euro

24.01.2008
Der weltweite Markt für mobile Unterhaltung wird in den kommenden fünf Jahren deutlich wachsen. Einer Juniper-Studie zufolge steigt der Gesamtumsatz der Branche bis 2012 auf 44 Milliarden Euro, vor allem Musikinhalte und mobile Gaming werden zum Milliardengeschäft. Ebenfalls zulegen soll der Markt für MobileTV - vor allem in Asien soll es in diesem Bereich enorme Zuwächse geben.

Moderne Handys sind mehr als nur Mobiltelefone. Sie können unterhalten, informieren und vertreiben Langeweile, sie sind Ersatz für MP3-Player, mobile Spielekonsolen und eröffnen dem Nutzer das World Wide Web im Hosentaschen-Format. Die verbesserte Hardware der Endgeräte bringt eine Vielzahl neuer Funktionen mit sich - selbst das Fernsehen hat mittlerweile das heimische Wohnzimmer verlassen und findet sich als mobile Applikation auf dem Handy wieder.

Diese Entwicklung wird sich in den kommenden Jahren fortsetzen und der Industrie zusätzliche Geschäftsfelder und Einnahmen in Milliardenhöhe bescheren. Das belegt eine aktuelle Studie des Marktforschers Juniper. Demnach werden die Einnahmen für Musik, Handy-Spiele und MobileTV bis zum Jahr 2012 auf rund 64 Milliarden US-Dollar (44 Milliarden Euro) steigen, im vergangenen Jahr erzielte die Industrie rund 20 Milliarden US-Dollar.

Die stärkste Entwicklung wird es im Musik-Sektor geben. Innerhalb der nächsten fünf Jahre sollen die Einnahmen in diesem Bereich auf 17,5 Milliarden US-Dollar steigen (plus 8,5 Milliarden US-Dollar), dabei wird neben dem Herunterladen einzelner Titel auch das Music-Streaming eine wichtige Rolle spielen. Ein weiteres Schwergewicht im Unterhaltungsmarkt ist mobile Gaming. Juniper rechnet bis 2012 mit einem Jahresumsatz von 16 Milliarden US-Dollar, im vergangenen Jahr lagen die Einnahmen der Studie zufolge unter 5 Milliarden US-Dollar.

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