Marcel Schneider, Sun: "Linux wird zum Zoo"

03.03.2006
Über die Entwicklungen in Sachen Utility Computing sprach Suns Deutschland-Chef Marcel Schneider mit CW-Redakteur Martin Bayer.

CW: Scott McNealy zufolge hat sich Sun neu erfunden. Wollen Sie mehr in Richtung Servicegeschäft gehen?

SCHNEIDER: Strategisch sind wir ganz klar auf Technik ausgerichtet und werden es auch bleiben. Wettbewerber wie Hewlett-Packard haben sich von der Technik verabschiedet und stärker in Richtung Services orientiert. Das kommt für Sun nicht in Frage, wie man schon an den innovativen Produkten sieht, die wir in der jüngsten Vergangenheit vorgestellt haben.

CW: Was ist daran so innovativ?

'Strategisch sind wir ganz klar auf Technik ausgerichtet.'
'Strategisch sind wir ganz klar auf Technik ausgerichtet.'

SCHNEIDER: Zum Beispiel unsere neuen T1-Server mit acht Rechenkernen pro CPU, die 32 Threads parallel abarbeiten können. Das gab es vorher nicht. Man kann diese Technik weder auf der Roadmap von Hewlett-Packard noch bei IBM finden. Sun bietet mit diesem Chip dreifache Leistung bei halbem Stromverbrauch. Das sind Innovationen, die der Markt braucht.

CW: Server sind doch aber das klassische Geschäft von Sun?

SCHNEIDER: Die T1-Server sind nur ein Beispiel. Sun ist nicht nur Hardwarelieferant. Wir sehen uns selbst als Lösungsanbieter im Umfeld Network Computing.

CW: Wie hat sich Suns Idee des Utility Computing weiterentwickelt?

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