Microsoft Assessment and Planning Toolkit Version 9.1

MAP-Toolkit - kostenlose Tools zur Bereitstelllung von Serverdiensten

Thomas Joos ist freiberuflicher IT-Consultant und seit 20 Jahren in der IT tätig. Er schreibt praxisnahe Fachbücher und veröffentlicht in zahlreichen IT-Publikationen wie TecChannel.de und PC Welt. Das Blog von Thomas Joos finden Sie unter thomasjoos.wordpress.com.
Microsoft bietet für Migrationen zu neuen Serverversionen sowie für die Integration von Cloud-Lösungen kostenlose Tools an, die die Arbeit von IT-Abteilungen deutlich erleichtern können. Das populäre MAP-Toolkit ist eine Sammlung von verschiedenen Werkzeugen.

Das MAP-Toolkit ist in erster Linie eine agentenlose Inventarisierung und kann für Migrationen Bewertungen und Berichte erstellen. Der Sinn besteht in der Beurteilung von IT-Infrastrukturen für verschiedene Plattformmigrationen. Sie können mit den Tools aus MAP-Toolkit-Migrationen zu Windows 8.1, Windows 7, Office 2013, Office 2010, Office 365, Windows Server 2012 und Windows 2012 R2 planen. Aber auch Serverdienste wie SQL Server 2014, Hyper-V, Microsoft Private Cloud Fast Track und Windows Azure sind Bestandteil. Das ist auch der Grund, warum Sie immer die aktuellste Version einsetzen sollten.

Mit dem MAP-Toolkit unterstützt Sie Microsoft also mit kostenlosen Tools bei der Migration und Bereitstellung zu aktuellen Serverprodukten und von Client-Betriebssystemen wie Windows 7 oder Windows 8/8.1. Das Toolkit kann ein komplettes Netzwerk und die enthaltenen Server und Clients ohne Agents und Zusatzdienste scannen. Anschließend werden die Daten ausgewertet, um bei der Virtualisierung von Servern oder bei der Überführung zu Cloud-Diensten zu helfen.

Microsoft bietet für Migrationen zu neuen Serverversionen sowie für die Integration von Cloud-Lösungen kostenlose Tools an, die die Arbeit von IT-Abteilungen deutlich erleichtern können.
Microsoft bietet für Migrationen zu neuen Serverversionen sowie für die Integration von Cloud-Lösungen kostenlose Tools an, die die Arbeit von IT-Abteilungen deutlich erleichtern können.
Foto: wavebreakmedia, Shutterstock.com

Informationen zum MAP-Toolkit

Bei der Einführung von neuen Serverprodukten besteht die Herausforderung oft darin, einen optimalen Anfang zu finden und eine Grundlage für die Migration zu schaffen. Es ist selten klar, welche Serverdienste in welcher Reihenfolge migriert werden sollen und welche Versionen im Einsatz sind. Die vorhandenen Server, Computer und andere Netzwerkbestandteile müssen inventarisiert und dokumentiert werden, Altgeräte müssen unter Umständen ersetzt werden, und die richtige Anzahl an Lizenzen will ebenfalls berücksichtigt sein. Hier setzen viele Unternehmen auf teure Zusatzprodukte, erledigen diese Dinge selbst oder lassen viele wichtige Planungsschritte schlicht und ergreifend ausfallen.

Auch bei der Virtualisierung von Servern zu Hyper-V ist oft Hilfe gefragt, und Administratoren müssen entscheiden, welche physischen Server auf welche Hyper-V-Hosts verteilt werden sollen. Auch bei der Integration von Serverdiensten aus Microsoft Azure oder Office 365 ist oft zusätzliche Hilfe gefragt. Bei allen diesen Aufgaben hilft das Microsoft Assessment and Planning Toolkit (MAP).

Das Toolkit erstellt nach der Installation Berichte, die umfassende Informationen zum Netzwerk sowie zu den installierten Servern, Anwendungen und Diensten liefern. Die Daten werden in einer Datenbank gespeichert und sind jederzeit abrufbar. Die Bedienung ist nicht sehr kompliziert, und Sie erhalten eine wertvolle Grundlage, um die Migration zu planen. Dazu kommen Empfehlungen direkt von Microsoft auf Basis der erstellten Scan-Ergebnisse. Dazu hat Microsoft ein Regelmodell in MAP integriert, das bei der Migration unterstützend zur Seite steht.

Die Tools aus MAP können auf Basis der gesammelten Daten Auslastungsvorhersagen von Hyper-V-Hosts und von Serverinstanzen liefern. Auch die Erstellung von ROI-Analysen für Serverkonsolidierungen über die Integration von Hyper-V, Microsoft Azure und Office 365 lassen sich auf diesem Weg bereitstellen.

Die neue Version des MAP-Toolkit hat Microsoft für seine neuen Server- und Cloud-Produkte erweitert, sodass Sie besser abschätzen können, wie Sie neue Produkte einführen und virtualisieren. Die neue Version bietet Unterstützung in folgenden Bereichen:

• Planung der Bereitstellung von Windows Server 2012/2012 R2 und Windows 7/8.1

• Unterstützung Desktop-Virtualisierung, inklusive für Virtual Desktop Infrastructure (VDI) und Session-basierte Virtualisierung mit Remote Desktop Services

• Bereitstellung von Daten zur Cloud-basierten Nutzung von SQL Server 2012/14 und SQL Azure

• Virtualisierung von Linux-Servern mit Hyper-V

• Mögliche Einsparungen durch eine Migration von VMware zu Hyper-V

• Mögliche Szenarien zur Migration oder Einbindung von Office 365 und Microsoft Azure ins Netzwerk.

• Microsoft Private Cloud Fast Track

• Integration von Office 2010/2013

Microsoft bietet zur Verwendung mit MAP auf der Downloadseite umfassende Anleitungen, inklusive einem Getting Started Guide und Beispielberichten. Auch im TechNet bietet Microsoft eine umfangreiche Hilfe zum Toolkit an.