MAN lagert IT- und TK-Infrastruktur aus

29.05.2009
Mit dem Outsourcing-Auftrag an T-Systems und IBM will der LKW- und Bushersteller vor allem seine Betriebskosten senken.

Der LKW-, Bus- und Dieselmotorenbauer hat mit den beiden IT-Dienstleistern Verträge über jeweils sieben Jahre unterzeichnet: T-Systems erbringt zentrale Services wie Netze und Rechenzentren, IBM werden die dezentralen Dienstleistungen rund um PCs und Arbeitsplätze übertragen. Bislang hatte die IT-Tochter MAN IT Services GmbH diese Infrastruktur geliefert. Ihre rund 320 Mitarbeiter können jetzt zu einem der beiden neuen Partner wechseln oder bei MAN bleiben. Auf diese Weise sollen die Arbeitsplätze gesichert werden.

Laut Joachim Dürr, Senior Vice President Corporate Development bei MAN, gehören die ausgelagerten Infrastrukturdienste nicht zum Kerngeschäft. Sie ließen sich industrialisiert, in hoher Qualität und günstiger am Markt einkaufen. Auch Investitionen könnten die externen IT-Dienstleister effizienter und zielgerichteter tätigen. MAN wiederum sei künftig in der Lage, die IT und TK-Kapazitäten flexibel an den Geschäftsverlauf anzupassen, und erwarte dadurch deutlich geringere Betriebskosten bei gleichzeitiger Verringerung der Risiken. Die Prozesse und IT-Anwendungen bleiben dagegen in der Verantwortung des LKW-Bauers.

T-Systems konsolidiert die IT-Infrastruktur der MAN-Gruppe, deren WAN (Weitverkehrsnetz) 400 Standorte in 23 Ländern verbindet. IBM kümmert sich um die Ausstattung und Wartung der Arbeitsplatzrechner sowie um die Telekommunikation, die dezentralen IT-Netze und die E-Mail-Infrastruktur. (tc)