MonaRonaDona

Malware empfiehlt gefälschte Sicherheitssoftware

Panagiotis Kolokythas arbeitet seit Juni 2000 für pcwelt.de. Seine Leidenschaft gilt IT-News, die er möglichst schnell und gründlich recherchiert an die Leser weitergeben möchte. Er hat den Überblick über die Entwicklungen in den wichtigsten Tech-Bereichen, entsprechend vielfältig ist das Themenspektrum seiner Artikel: Windows, Soft- und Freeware, Hardware, Smartphones, soziale Netzwerke, Web-Technologien, Smart Home, Gadgets, Drohnen… Er steht regelmäßig für PCWELT.tv vor der Kamera und hat ein eigenes wöchentliches IT-News-Videoformat: Tech-Up Weekly.
Sicherheitsexperten warnen derzeit vor dem trojanischen Pferd "MonaRonaDona". Der Schädling tut alles dafür, damit Anwender auf ihn aufmerksam werden und versuchen, ihn wieder los zu werden. Und dann schlägt die Falle zu.

Normalerweise treiben Schädlinge im Hintergrund und möglichst unauffällig ihr Unwesen. Das trojanische Pferd "MonaRonaDona" dagegen schlägt laut Alarm und macht auf sich aufmerksam. Wie die Sicherheitsexperten von Kaspersky Lab warnen, erscheint bei Systemen, die der Schädling befällt, ein Hinweis auf dem Bildschirm, in dem in englischer Sprache der Anwender darüber informiert wird, dass "MonaRonaDona" das System befallen hat. "Ich bin ein Virus und ich bin hier, um den PC zu zerstören. Wenn was seltsames auf dem Rechner passiert, dann bin ich es", so der Schädling.

Die Macher des Schädlings setzen darauf, dass die betroffenen Anwender in Panik geraten und im Netz nach Hilfe gegen die Malware suchen. Dort gelangen sie zu Websites, in denen gefälschte Antiviren-Produkte veräußert werden, die vorgeben, den Schädling zu beseitigen und um die 40 US-Dollar kosten.

Laut Angaben von Kaspersky wurde bereits auf Digg und Youtube für die Malware "geworben", um deren Popularität zu erhöhen. Letztendlich müssen Anwender aber aufpassen, woher sie Sicherheitssoftware herunterladen.