Made in Japan: Porsche-Handy für kleine Geldbeutel

18.04.2007
Wer etwas auf sich hält, gibt sich heute nicht mehr mit einem 0815-Handy von der Stange zufrieden. Seit einigen Jahren kommen verstärkt Handys von Edelherstellern als Racing-Edition auf den Markt, waren für Normalbürger allerdings unerschwinglich. Abhilfe schafft ein japanischer Hersteller, der neben Logo und Schriftzug von Porsche auch gleich das Design übernommen hat.

Sondereditionen aus der Welt des Motorsports haben seit einiger Zeit auch im Mobilfunk ihren Einzug gehalten, besonders erfolgreich konnte sich damit in der Vergangenheit der finnische Edel-Hersteller Vertu mit dessen Racetrack Legends Series oder der im März 2007 vorgestellten Ferrari-Edition in Szene setzen. Bislang hatten derart exklusive Angebote jedoch einen Haken: Wer nicht mehrere Tausend Euro für die funkenden Designerstücke ausgab, musste mit seinem 0815-Handy von der Stange Vorlieb nehmen.

Dass Exklusivität nicht immer teuer sein muss, zeigt ein neuer Trend aus Hong Kong. Dort werden entsprechende Modelle für die breite Masse angeboten und auch Kunden mit löchrigem Geldbeutel haben die Chance, künftig über ein Handy in Rennoptik telefonieren zu können. Dass es sich dabei um hochgradig inoffizielle Auswüchse der Mobilfunkwelt handelt, zeigt auf beeindruckende Weise das "Porsche-Handy".

Aufgrund der optischen Differenz zum rollenden Stahlkoloss aus Stuttgart verzierten die Japaner das Modell noch mit dem bekannten Cayenne-Schriftzug, das Porsche-Logo räumt letztlich alle Zweifel aus der Welt, dass deutsche Automarken auch in anderen Teilen der Welt hoch im Kurs liegen. Bei genauer Betrachtung lassen auch Tastatur und Navkey auf enge Verwandtschaften zu bereits erhältlichen Endgeräten schließen.

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