Lufthansa und Air-Berlin senden Flugtickets aufs Handy

15.04.2008
Die Fluggesellschaften Lufthansa und Air-Berlin trennen sich von der Bordkarte in Papierform und wollen ihren Gästen das Einchecken per Mobiltelefon ermöglichen. Darüber hinaus kann sich der Kunde vorab für die Sitzplatzreservierung entscheiden und entgeht dem Gedränge am Schalter.

Gäste von Lufthansa und Air-Berlin können künftig ohne ausgedruckte Bordkarte zum Flugsteig gehen, die notwendigen Unterlagen wurden ihnen zuvor auf das Handy geschickt. Air-Berlin kündigte am Montag die Einführung eines MMS-Check-ins auf bestimmten Strecken an. Lufthansa beginnt am 28. April 2008 mit ersten Tests auf den Strecken Hamburg-Frankfurt/Main und Hamburg-München.

Bei Air-Berlin können sich Gäste ab sofort den Barcode ihrer Bordkarte als Multimedia-Kurznachricht auf das Handy schicken lassen und damit auf dem Weg zum Flughafen bereits einchecken. Der Code wird dann am Flugsteig vom Display mit einem Lesegerät eingescannt. Möglich ist dies zunächst an den Flughäfen Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Hannover, München, Münster/Osnabrück und Nürnberg. Voraussetzung ist ein MMS-fähiges Handy. Dass sie den Dienst nutzen wollen, müssen Fluggäste bereits bei der Online-Flugbuchung angeben. Ebenfalls neu ist auch die Möglichkeit, per Handy eine Sitzplatzreservierung vorzunehmen. Dazu ist bei der Buchung die Option "SMS-Sitzplatzreservierung" zu wählen. Am Tag vor dem Flug fragt das Unternehmen dann über eine Kurznachricht an, welcher Sitzplatz in der Maschine es sein soll.

Inhalt dieses Artikels