Serie 2000 läuft unter Unix V.3, XNS und TCPIP

Low-end-Workstations und -Server von Intergraph zum Preis von High-end-PCs

28.09.1990

GRASBRUNN (pi) - Ihr Low-end-Angebot an Workstations und Servern hat die Intergraph Deutschland GmbH, Grasbrunn bei München, erweitert. Die neue "Serie 2000" soll typische Workstation-Anwendungen bewältigen, dabei aber nicht viel mehr als ein High-end-PC kosten.

Das Modell Interpro 2020 wird als voll funktionsfähige Station mit 10-Zoll-Farbmonitor, Tastatur und Maus für rund 40 000 Mark angeboten. Zum Lieferumfang gehören ein Arbeitsspeicher von 16 MB, eine 200-MB-Festplatte und ein 3?-Zoll-Diskettenlaufwerk. Das Grafiksystem kann 256 Farben gleichzeitig darstellen und unterstützt einen oder zwei 19-Zoll-Farbbildschirme einer Auflösung von bis zu 1 Million Bildpunkten. Für die Kommunikation und den Anschluß externer Geräte ist die Workstation neben dem Ethernet-Anschluß mit drei seriellen, einer parallelen und einer SCSI-Schnittstelle ausgerüstet. Der Hauptspeicher kann bis auf 64 MB erweitert werden.

Die neuen Workstations werden sowohl als Tischmodelle vom Typ Interpro als auch in einer Konfiguration mit Standfuß und integriertem Digitalisiertablett angeboten. In beiden Versionen sind sowohl Einzelals auch Doppelbildschirm-Modelle lieferbar. Als Betriebssystem wird Unix V.3 mit der Netzwerk-Unterstützung XNS und TCP/IP sowie der Desktop-Benutzeroberfläche Looking-Glass geliefert. An Software stehen mehr als 900 Applikationen, die für Intergraph-Workstations angeboten werden, zur

Verfügung.

Informationen: Intergraph Deutschland GmbH, Bretonischer Ring 6, 80 11 Grasbrunn, Telefon 0 89/46 10 40, Fax 0 89/46 20 06