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Loudcloud-Börsengang war kein Kracher

12.03.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Wer heutzutage als Internet-Company an die US-Börse geht, der übt sich in Bescheidenheit. So auch Loudcloud, der von Netscape-Gründer Marc Andreessen gegründete Infrastruktur-Outsourcer. Dessen Aktien waren am Freitag zu sechs Dollar das Stück ausgegeben worden (Computerwoche online berichtete) und notierten zum Ende des Börsentages schließlich bei 6,25 Dollar. Immerhin: Die im September bei der Anmeldung des Going Public avisierten 150 Millionen Dollar hat Loudcloud eingenommen - allerdings musste die Company das Emissionsvolumen von zehn Millionen auf 25 Millionen Aktien anheben. Marc Andreessens persönlicher Anteil an der Firma sinkt dadurch von 18 auf zwölf Prozent.