Für 1997 sind weitere Verbesserungen geplant

Lotus kündigt Auslieferung der Version 7.0 von cc:Mail an

06.09.1996

Nach Angaben des Herstellers ist eines der neuen Features von "cc:Mail 7.0" ein integrierter 32-Bit-Client, der vollen Support für den Standard Messaging Programming Interface (MAPI) bietet. In der Folge könnte das Programm dann auf fremde Nachrichtenpools wie etwa den Exchange Server von Microsoft zugreifen. Bis zum Jahresende plant Lotus auch, die Wide-Area-Management-Tools des Programmes zu verbessern.

Im nächsten Jahr will Lotus die Messaging-Lösung dann in mehreren Komplett-Upgrades weiter ausbauen. Nach Angaben des Herstellers sollen unter anderem Internet-Messaging-Standards unterstützt werden. Auch an eine enge Einbindung in Microsofts Windows-NT- Server wird gedacht. "cc:Mail for the Web", mit dem Anwender Zugang zu E-Mail über einen Web-Browser haben, soll Java-fähig gemacht werden.

Schätzungen zufolge gibt es derzeit rund zehn Millionen Anwender von cc:Mail. Viele Unternehmen, die eine Lösung für ihre betriebsinterne elektronische Kommunikation suchen, weichen auf das Programm als eine günstige Alternative zu Lotus "Notes" aus. Ein Großteil dieser Klientel war jedoch durch den Ausbau der Messaging-Fähigkeiten in Notes verunsichert worden und glaubte die Zukunft von cc:Mail gefährdet. Dem will Lotus durch die Erweiterungen nun entgegenwirken.