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Logitech überrascht mit Rekordzahlen

22.10.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Peripheriespezialist Logitech International hat im Ende September abgelaufenen zweiten Geschäftsquartal 2003/2004 wieder zu seiner alten Form zurückgefunden: Zwar stieg der Nettoprofit gegenüber dem Vorjahresquartal nur leicht von 21 Millionen auf 21,2 Millionen Dollar oder 44 (42) Cent pro Aktie. Mit einem operativen Gewinn von 27,4 Millionen Dollar sowie 293,6 Millionen Dollar Umsatz erzielte das kalifornisch-schweizerische Unternehmen neue Rekordergebnisse für das Sommerquartal. Zum Vergleich: Im Vorjahresquartal hatte Logitech bei 252 Millionen Dollar hohen Einnahmen einen Betriebsgewinn von 25,7 Millionen Dollar geschrieben.

Gleichzeitig gelang es Logitech, die eigenen Erwartungen deutlich zu übertreffen. So hatte der Hardwarehersteller im Juli lediglich einen Umsatz von 270 bis 280 Millionen Dollar und ein operatives Ergebnis von 15 bis 17 Millionen Dollar in Aussicht gestellt.

Das Unternehmen begründete das kräftige Umsatzwachstum im Berichtszeitraum mit der starken Nachfrage nach OEM-Produkten, etwa Zubehör für "Playstation 2" oder die Eyetoy-Kamera von Sony. Daneben habe Logitech aber auch bei eigenen Kernprodukten, wie kabellosen Computermäusen und anderer PC- oder Konsolenperipherie einen deutlichen Umsatzzuwachs erzielt. Dabei sei es der Company gelungen, ihren Anteil in dem wettbewerbsintensiven Markt zu verteidigen oder gar zu erhöhen.

Trotz der guten Ergebnisse bestätigte Logitech-CEO Guerrino De Luca lediglich die bisherige Prognose für das Gesamtjahr: Demnach soll der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um zehn Prozent von 1,1 Milliarden Dollar auf 1,21 Milliarden Dollar steigen. Den Plan, den operativen Gewinn im Vergleich zum Rekordjahr 2002/2003 um 15 Prozent von 123,9 Millionen auf 142 Millionen Dollar zu erhöhen, bezeichnete De Luca als ambitioniert. Angesichts der in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres gestarteten Maßnahmen sei das Ziel jedoch zu erreichen. (mb)