Ziele verfehlt

Logitech klickt 15 Prozent seiner Jobs weg

Alexander Freimark wechselte 2009 von der Redaktion der Computerwoche in die Freiberuflichkeit. Er schreibt für Medien und Unternehmen, sein Auftragsschwerpunkt liegt im Corporate Publishing. Dabei stehen technologische Innovationen im Fokus, aber auch der Wandel von Organisationen, Märkten und Menschen.
Der Maus- und Peripheriehersteller Logitech hat ein schlechtes Weihnachtsgeschäft hinter sich. Nun werden Stellen gestrichen.

Erstmals in der Firmengeschichte stehen bei Logitech Massenentlassungen ins Haus. Das Unternehmen musste jetzt einräumen, die finanziellen Ziele im abgelaufenen Quartal nicht erreicht zu haben. Als Reaktion auf die Krise kündigte Logitech an, rund 15 Prozent der etwa 3.500 fest angestellten Mitarbeiter zu entlassen. Umgerechnet sind dies 525 Stellen. Zudem nahm das Unternehmen die Ziele für das im März endende Fiskaljahr erneut zurück. Derzeit rechnet das Management mit stagnierenden Einnahmen, wobei der operative Gewinn gegenüber Vorjahr sogar schrumpfen kann. Darüber hinaus warnte Logitech seine Anleger davor, dass sich die Nachfrage in den kommenden Monaten weiter abkühlen würde.