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Logitech erwartet steigende Nachfrage

27.06.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Schweizer Peripheriespezialist Logitech International SA ist zuversichtlich, seine Erfolgsserie im laufenden Geschäftsjahr (Ende: 31. März 2004) fortsetzen zu können. CEO Guerrino de Luca bestätigte auf der Hauptversammlung in St. Gallen die bisherigen Prognosen, im laufenden Geschäftsjahr 1,2 Milliarden Dollar Umsatz und einen operativen Profit von 142 Millionen Dollar zu erzielen. Die Bruttomarge soll gegenüber dem Vorjahr von 31,6 auf 33 Prozent ansteigen. Zum Vergleich: Im Fiskaljahr 2002/2003 hatte Logitech bei Einnahmen von 1,1 Milliarden Dollar einen Betriebsgewinn von 124 Millionen Dollar erzielt. Gleichzeitig prophezeite de Luca, dass sich die Nachfrage innerhalb der nächsten zwölf Monate verbessern werde. Das Management geht weiterhin davon aus, in den kommenden drei Jahren eine operative Marge von zwölf Prozent sowie eine Nettogewinnspanne von zehn Prozent zu

erreichen.

Analysten hatten befürchtet, dass die Schweizer bedingt durch die negativen Folgen der lebensgefährlichen Lungenkrankheit SARS auf das Asiengeschäft und die schwache Nachfrage in Europa einen Rückzieher bei ihren Prognosen machen. Aussagen über den Geschäftsverlauf im ausklingenden ersten Fiskalquartal traf der Hersteller von PC-Zubehör wie Keyboards, Computermäuse, Webcams oder Lautsprecher nicht. (mb)