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Logitech erneuert seinen digitalen Stift

17.09.2004

Mit dem "io2" stellt der schweizerisch-kalifornische Peripheriespezialist Logitech die inzwischen zweite Generation seines digitalen oder besser digitalisierenden Schreibgeräts vor. Dessen Technik stammt von der schwedischen Firma Anoto. Der Nutzer schreibt mit dem Gerät wie auf normalem Papier. Allerdings benötigt der io2 spezielles Papier, dessen Punktemuster er während des Schreibvorgangs zur Digitalisierung der Handschrift benötigt.

Die gespeicherten Texte (Tabellen und Zeichnungen werden als Grafiken übernommen) lassen sich anschließend per E-Mail verschicken oder zur Weiterbearbeitung in PC-Programme übernehmen. Dies übernimmt die mitgelieferte Software "MyScript Notes". Diese verfügt nun über einen Trainingsmodus zur einfacheren Erkennung von Handschriften sowie eine Suchfunktion für archivierte Dokumente.

Der io2 ist gegenüber der Vorgängergeneration um einiges schlanker. Er wird außerdem mit einer neuen Docking-Station geliefert, die über den USB-Anschluss mit Strom versorgt wird und sich für den Transport zusammenklappen lässt. Je ein Notizbuch und -block im Format 21,5 x 27,9 Zentimeter und ein kleiner Reisenotizblock liegen ebenfalls bei, weitere Formate kann man im Netz bestellen. Der io2 kommt im September in den Handel und kostet knapp 200 Euro, Besitzer der Vorversion können zum Vorzugspreis upgraden. (tc)