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Google steckt auf

Lively wird leblos

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Google hat seinen Second-Life-Abklatsch "Lively" abgekündigt.

Google hat eingesehen, dass seine Browser-basierende Lively-Umgebung für virtuelle Welten wohl doch keine Alternative zu Second Life wird. Das ohnehin nur als Labs-Versuchsballon gestartete Projekt wird zu Ende des Jahres eingestellt, wie der Internet-Konzern in seinem offiziellen Blog mitteilt. Nach viereinhalb Lively-Monaten sei man zu dem Schluss gekommen, dass die darauf verwendeten Ressourcen besser im Kerngeschäft mit der Online-Suche, Werbung und Web-Applikationen aufgehoben seien. Die Projektmitarbeiter wechseln entsprechend in andere Bereiche.

Allen Lively-Nutzern empfiehlt Google, Videos und Screenshots ihrer Räume anzufertigen. Ab dem 31. Dezember werden diese nicht mehr zugänglich sein.