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Linuxworld: IBM wirbt mit neuen Kunden

04.08.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Im Rahmen seiner breit angelegten Linux-Strategie verweist IBM auf eine Reihe großer und mittelständischer Unternehmen, die bestehende IT-Systeme durch Open-Source-Installationen ersetzt haben oder dies planen. Der online DVD-Video-Verleih Netflix etwa mit mehr als einer Million Kunden im Monat sei von Sun/Solaris auf "einige Dutzend" x335-Server unter Linux migriert und habe außerdem einen Totalstorage Enterprise Storage Server (ESS) Modell 800 implementiert. Ferner habe etwa der Betreiber des größten Börsenorder-Servicesystems NYFIX HP- und Sun-Server abgelöst. Künftig würden täglich mehrere Millionen Aktientransaktionen auf Blade-Servern von IBM unter Red Hat Linux abgewickelt. Die US-amerikanische Bootsverleihkette Marinalife nutze für ihr Online-Reservierungssystem eine Linux-basierende Installation mit xSeries-Servern und der Datenbank DB2.

Wegen des hohen Interesses an Linux habe man unter anderem das Dienstleistungsangebot deutlich ausgebaut, teilte der IT-Konzern mit. So verfüge die Sparte IBM Global Services (IGS) jetzt über mehr als dreitausend zertifizierte Linux-Experten, die Kunden sowohl in technischen als auch in betriebswirtschaftlichen Fragen beraten sollen. In einem eigens eingerichteten Kompetenzzentrum könnten mittelständische Unternehmen ihre Anwendungen unter Linux testen. (wh)