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Linux Standard Base, Version 1.0

03.07.2001
Die im Mai 2000 ins Leben gerufene Free Standards Group hat die erste offizielle Version der "Linux Standard Base" veröffentlicht. Diese soll die Entwicklung universell lauffähiger Linux-Anwendungen erleichtern.

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Free Standards Group hat die Version 1.0 der Linux Standard Base (LSB) veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eine Initiative mit dem Ziel, die von unterschiedlichen Anbietern offerierten Distributionen des quelloffenen Unix-Betriebssystem in zentralen Bereichen zu vereinheitlichen, um die Entwicklung universell einsetzbarer Linux-Anwendungen zu erleichtern.

Die Arbeit an der LSB begann offiziell bereits vor mehreren Jahren. Aber erst nach Gründung der Free Standards Group im Mai vergangenen Jahres und dem Engagement etablierter Branchenriesen wie IBM, HP und Compaq kam die Standardisierung in Schwung. "Die Linux-Gemeinde war nicht in der Lage, eine LSB allein auf die Beine zu stellen", erläutert Scott McNeill, Executive Director der Free Standards Group. "Das ist jede Menge Arbeit, und die ist nicht sehr sexy." Zurzeit arbeiten laut McNeill 25 Leute am LSB-Projekt.