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Linux-Server steuern Columbus-Raumlabor

26.06.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) nutzt für sein "Columbus"-Kontrollzentrum eine Server-Umgebung unter dem Open-Source-Betriebssystem Linux. Im Rahmen des Projekts sendet das europäische Wissenschaftslabor in den nächsten zehn bis 15 Jahren Telemetrie-, Audio- und Videodaten zur Erde. Das DLR installiert für die Datenübertragung und -speicherung eine Server-Farm aus 46 IBM-Rechnern mit Xeon-Prozessoren unter der Distribution Suse Linux Enterprise Server 8. Die Kapazität von knapp 25 Terabyte stellt ein EMC-Speichersubsystem zur Verfügung. Daneben kommen Backup- und Speichermanagement-Systeme der Hersteller Adic und Legato zum Einsatz, ferner zwei Sun-Solaris-Rechner. Die Oberpfaffenhofener greifen auf die Hilfe des IT-Dienstleisters CC Compunet zurück, der damit einen Auftrag im Wert von 2,4 Millionen Euro an Land ziehen konnte. (wh)