Linux goes UMPC mit dem Modell H9

05.02.2007
Der chinesische Hersteller Beijing Peace East Technology Development Co. hat einen UMPC am Start, der vor allem Linux-Fans begeistern dürfte. Denn dieser Riese bedient sich dem Betriebssystem mit dem Pinguin und hat auch sonst noch allerlei nützliche Gimmicks zu bieten. Ob er den Weg nach Europa allerdings schafft, ist noch unbekannt.

Kompakte Notebooks mit Telefonfunktion sind bisher noch ein eher seltenes Bild. Neueste Errungenschaft auf diesem Gebiet ist HTCs Athena, das als Ameo ab März exklusiv bei T-Mobile für knapp 500 Euro zu haben sein wird. Noch seltener als diese durchaus praktischen UMPCs, sind UMPCs mit Linux-Betriebssystem. Der chinesische Hersteller Beijing Peace East Technology Development Co. hat mit dem H9 dafür jetzt genau das richtige im Angebot.

1995 wurde die Firma gegründet und begann ursprünglich mit der Produktion von normalen Haustelefonen. Inzwischen hat man sich zu einer echten Größe in China gemausert und das H9 ist der erste Versuch, einen UMPC auf Linux-Basis auf den Markt zu bringen. Und dieser Versuch ist wirklich gut gelungen: ein sieben Zoll großer Touchscreen mit einer Auflösung von 800x480 Pixeln bildet das Herzstück des 205x120x19 mm großen UMPCs. Leider wiegt der Riese stolze 500 Gramm, was eine der Besonderheiten, dass man mit dem H9 über GPRS/CDMA kommunizieren kann, zum wahren Kraftakt werden lässt.

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