Linux to go

Linux-Distributionen für USB-Stick und Co

Jürgen Donauer war als Systemadministrator zunächst für Informix und später IBM tätig. Dann verschlug es ihn in das Rechenzentrum von Media-Saturn. Dort kümmerte er sich mitunter um die Webserver, Datenbankanbindungen und den Online-Shop. Anschließend war er als Redakteur im Bereich Linux für TecChannel tätig. Derzeit arbeitet Jürgen Donauer als freier Autor für TECCHANNEL und COMPUTERWOCHE sowie als Privatdozent.
Mit Knoppix kam die Ära der Linux-Live-Distributionen in Schwung. Mittlerweile gibt es viele ernstzunehmende Betriebssysteme für mobile Datenträger. Wir präsentieren Ihnen eine Auswahl.
Linux to go.
Linux to go.
Foto: fotolia.com/lala

Kaum eine Linux-Distribution gibt es heutzutage nicht als Live-Version. Auslöser dieser Entwicklung war ohne Zweifel das auf Debian basierende Knoppix. Die Live-CD oder -DVD hat sich durchgesetzt, und viele Linux-Distributoren lassen sich direkt vom Datenträger starten.

Auch USB-Sticks haben sich als Speichermedium für tragbare Linux-Versionen etabliert. Mit deren stetig wachsenden Speicherkapazitäten steht der Möglichkeit, ein ganzes Betriebssystem zu beherbergen, nichts mehr im Wege.

In diesem Beitrag möchten wir Ihnen einige erwähnenswerte Live-Distributionen zeigen. Wir wollen unser Augenmerk aber nicht nur auf bekannte Szenegrößen richten. Es lohnt sich ebenso, einen Blick auf weniger verbreitete Distributionen zu werfen, die gerade beim Einsatz auf USB-Sticks eine gute Figur machen. Wer des öfteren mobil unterwegs ist, weiß, wie wichtig ein leichtgewichtiges und schnell startendes Betriebssystem ist.