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Lintec versucht Neuausrichtung

11.05.2004

Die Lintec Information Technologies AG hat angekündigt, sie wolle sich aus PC-Massenmarkt (und hier insbesondere dem Einstiegssegment) zurückziehen, ihre Fertigungsanlagen auch Dritten zur Verfügung zu stellen und das Eigenmarkengeschäft um "Savestore" und "Spiffy" zügig auszubauen. Damit soll die Firma mit Sitz in Taucha wieder auf Kurs gebracht werden.

Für das erste Quartal meldet Lintec auf Basis von 5,5 Millionen Euro Umsatz einen EBIT-Verlust (vor Zinsen und Steuern) von 1,2 Millionen Euro sowie einen Fehlbetrag von 1,65 Millionen Euro. Ein Vergleich mit dem Vorjahresquartal - 34,7 Millionen Euro Umsatz, EBIT 2,1 Millionen Euro, netto 1,3 Millionen Euro Verlust - macht wenig Sinn, da inzwischen die Tochter Intenso sowie der "Anycom"-Geschäftsbereich von rfi verkauft wurden. Die Fokussierung auf weniger liquiditätsbelastete Produkte und Dienstleistungen solle nun die Kerngesellschaft wirtschaftlich gesunden lassen, erklärte Lintec in einer Ad-hoc-Mitteilung.

Den vollständigen Quartalsbericht veröffentlicht die Firma am 14. Mai. Am gleichen Tag will der neue Vorstandvorsitzende Thomas Goletz Lintecs neue Strategie auf der Hauptversammlung im Detail erläutern. (tc)