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Lintec senkt operativen Verlust um 79 Prozent

20.03.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Lintec Information Technologies AG gelang es im Geschäftsjahr 2002, den Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im Vergleich zum Vorjahr um 79 Prozent von 16,9 Millionen auf 3,5 Millionen Euro zu reduzieren. Der EBIT-Fehlbetrag schrumpfte von 21,5 Millionen auf 13,3 Millionen Euro. Netto kletterte allerdings das Minus des ostdeutschen PC-Herstellers und Distributors von 26,5 Millionen auf 34,9 Millionen oder 4,15 Euro pro Aktie (2002: minus 3,44 Euro). Das Ergebnis wurde von einer Reihe von Sonderbelastungen beeinträchtigt, darunter Abschreibungen in Höhe von 18 Millionen Euro sowie rund zwölf Millionen Euro Verluste bei der Tochtergesellschaft RFI Mobile Technologies. Außerdem hatte Lintec im dritten Quartal vorsorglich aktive latente Steuern in Höhe von drei Millionen Euro aufgelöst. Der Umsatz des Unternehmens mit Sitz in Taucha sank im Vergleich zum Vorjahr um 44

Prozent auf 204 Millionen Euro.

Nach der umfangreichen Restrukturierung im Vorjahr ist der Konzern zuversichtlich, im laufenden Jahr in die Gewinnzone zurückzukehren. Die liquiden Mittel in Höhe von 5,2 Millionen Euro zum Jahresende 2002 (Vorjahr 9,8 Millionen Euro) bezeichnete der Vorstand als hinreichend.(mb)