Karriere-Netzwerk

LinkedIn meldet Rebrush und neue Funktionen

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Das Karriere-Netzwerk LinkedIn hat seine Startseite leicht überarbeitet und seinen Nutzern dabei auch einige neue Funktionen spendiert.

Einer Mitteilung von LinkedIn zufolge zeigt eine "Schaltzentrale" künftig Veränderungen (etwa neue Arbeitgeber) bei den Kontakten, auf die man mit einem Klick reagieren kann. Neu ist auch ein Ranking, in dem Nutzer ihre "Netzwerkerqualitäten" mit denen des eigenen Netzwerks, von Kollegen sowie anderen Fach- und Führungskräften derselben Senioritätsstufe vergleichen können. "Mit der überarbeiteten Nutzeroberfläche bieten wir unseren Mitgliedern neue Möglichkeiten, ihre Kontakte weiter auszubauen", erläutert Till Kaestner, Geschäftsleiter von LinkedIn in Deutschland, Österreich und der Schweiz. LinkedIn wolle der Dreh- und Angelpunkt für die berufliche Identität unserer Mitglieder sein und arbeite dafür ständig an seinen Produkten.

So sieht die neue LinkedIn-Startseite aus
So sieht die neue LinkedIn-Startseite aus

Die neu gestaltete Startseite wird jetzt sukzessive für alle Nutzer ausgerollt. LinkedIn konkurriert im deutschsprachigen Raum vor allem mit dem gleichfalls 2003 gestarteten Xing, vormals OpenBC und mittlerweile mehrheitlich im Besitz von Burda. Während LinkedIn lange Zeit nur in englischer Sprache verfügbar war und zunächst vor allem Nutzer mit Kontakten im angloamerikanischen Sprachraum anzog, scheiterten die Hamburger mit ihren späteren Versuchen einer Internationalisierung eher kläglich. LinkedIn seinerseits hat in den vergangenen Jahren auch in der DACH-Region viele neue Nutzer gewonnen (im Febuar 2015 waren es nach Angaben des Unternehmens dort sechs Millionen) und schließt immer mehr zum früheren Platzhirsch Xing auf.