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Dienstagsgerücht

LinkedIn kauft Newsreader Pulse

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Das US-Netzwerk für Geschäftskontakte will die Firma hinter dem beliebten grafischen Newsreader "Pulse" kaufen.
Pulse ist (ähnlich wie Flipboard) ein grafischer Newsreader mit viel Eye Candy.
Pulse ist (ähnlich wie Flipboard) ein grafischer Newsreader mit viel Eye Candy.
Foto: Alphonso Labs

Das berichtet der Branchendienst "All Things Digital". Demnach macht LinkedIn zwischen 50 und 100 Millionen Dollar für den Pulse-Anbieter Alphonso Labs mit Sitz in San Francisco locker; Microsoft und Yahoo sollen ebenfalls interessiert gewesen sein. Ähnlich wie "Flipboard" ist Pulse ein grafischer Newsreader mit viel Eye Candy. Pulse ist für eine Vielzahl von Plattformen verfügbar. Seine 20 Millionen Nutzer weltweit lesen damit über zehn Millionen Meldungen täglich.

Alphonso Labs hatte in der Vergangenheit rund zehn Millionen Dollar Venture Capital von Redpoint Ventures, Greycroft Partners, Mayfield Fund, Lightspeed Investments Partners, New Enterprise Associates sowie Lerer Ventures eingesammelt. Wenn der von Insidern kolportierte Kaufpreis stimmt, dürfen die Wagniskapitalgeber sich allesamt über einen schönen Exit freuen.

LinkedIn hat die Übernahme bislang noch nicht offiziell bestätigt. Was genau das Kontaktnetzwerk mit Pulse vorhat, kann man daher im Augenblick nur spekulieren. In der Vergangenheit hatte die Company unter anderem bereits CardMunch, SlideShare und Rapportive gekauft.