Orchestrate 2.0

Limelight erneuert Plattform für digitale Unternehmenspräsenzen

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Limelight Networks hat die neue Version 2.0 seiner Plattform "Orchestrate" vorgestellt, mit der Unternehmen ihre komplette digitale Präsenz gestalten können.
Zentrale von Limelight Networks in Tempe, Arizona
Zentrale von Limelight Networks in Tempe, Arizona
Foto: Limelight

Das Besondere an Limelight ist der verfolgte "ganzheitliche Ansatz" - die Orchestrate-Plattform bietet einerseits ein bandbreitenstabiles Content Delivery Network (CDN) zur Distribution von multimedialen Angeboten und andererseits ein Enterprise-Content-Management-System für die Verwaltung und Veröffentlichung von Inhalten. Ein Streaming-Dienst für beispielsweise Video ist nahtlos in die Plattform integriert. Das komplette System wird aus der Cloud bereitgestellt, sodass Kunden nicht in eigene Soft- und Hardware investieren müssen.

Mit Orchestrate 2.0 lassen sich nach Angaben des Anbieters Konzepte wie "TV Everywhere", Live-Übertragungen auf Mobilgeräte und Bereitstellen von Inhalten für unterschiedlichste Endgeräte einfach umsetzen. Verbessert wurden unter anderem auch die Analysewerkzeuge. Eine Analyse in Echtzeit ist ebenso möglich wie eine rückblickende Analyse für Live-Ereignisse nach Region, Format, Bitrate, Zuschauern insgesamt, Spitzenwert an gleichzeitigen Zuschauern und durchschnittlich geschauten Minuten pro Zuschauer. Limelight positioniert Orchestrate als Plattform der Wahl für Marketing-Manager, die sich nicht mit IT-Problemen herumschlagen, sondern ihre Performance-Werte erreichen wollen.

Das hat auch Nintendo Europe überzeugt. "Als internationales Unternehmen erreicht Nintendo Europe dank einer Vielzahl an Spielekonsolen und dazugehörigen Spielen Kunden in 22 Ländern. Um unsere Kunden laufend mit Informationen zu versorgen und auf dem aktuellen Stand zu halten, benötigen wir leistungsstarke Werkzeuge", sagte Enis Sari, bei dem Konsolenhersteller für European Online & CRM verantwortlich. Nintendo habe sich nach der Bewertung möglicher Plattformen für Orchestrate entschieden. Die Integration von Videos biete den Kunden ein nahtloses Nutzungserlebnis. Das sei genau das, was Nintendo brauche, um auf lange Sicht wettbewerbsfähig zu bleiben.