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LG Electronics profitiert vom Handy-Geschäft

19.10.2004

Der südkoreanische Elektronikhersteller LG Electronics hat Umsatz und Gewinn im dritten Quartal 2004 dank des starken Handy-Geschäfts deutlich verbessert und die Erwartungen der Analysten übertroffen: Das Unternehmen steigerte seine Einnahmen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 24 Prozent auf 6,1 Billiarden Won (etwa 5,4 Milliarden Dollar). Der Nettoprofit legte gleichzeitig um 36 Prozent auf 304 Milliarden Won (umgerechnet 274 Millionen Dollar) zu, blieb damit aber hinter den 494 Milliarden Won aus dem vorangegangenen zweiten Quartal zurück. Grund waren die schwachen Erträge des LCD-Joint-Ventures LG Philips, das derzeit unter dem starken Preisrückgang bei Flachbildschirmen leidet (Computerwoche.de berichtete).

Die TK-Sparte erzielte dagegen solide Zuwächse. So gelang es diesem Geschäftsbereich, den Handy-Absatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 55 Prozent auf 11,8 Millionen Mobiltelefone zu steigern. Damit könnte der zuletzt sechstgrößte Handy-Hersteller sogar in der Rangliste gegenüber seinen direkten Wettbewerbern Siemens und SonyEricsson Fortschritte erzielt haben. Wie SonyEricsson vergangene Woche bekannt gab, hat das japanisch-schwedische Unternehmen im dritten Quartal insgesamt 10,7 Millionen Handys abgesetzt (Computerwoche.de berichtete). (mb)