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Lexmark: Trübe Aussichten nach solidem Quartalsergebnis

24.07.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Trotz eines Gewinnanstiegs um 3,6 Prozent im zweiten Quartal 2001 sieht der zweitgrößte amerikanische Druckerhersteller Lexmark für die zweite Jahreshälfte dunkle Wolken aufziehen. Grund sind die schwache Nachfrage und sinkende Preise am Printer-Markt.

Das Unternehmen aus Lexington, Kentucky, verbuchte zwischen April und Juni 2001 einen Profit von 87,1 Millionen Dollar oder 65 Cent pro Aktie, im Vergleichszeitraum 2000 erwirtschaftete Lexmark 84, 1 Millionen Profit. Der Umsatz legte um elf Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal zu und beläuft sich auf 987,9 Millionen Dollar. Allerdings wirkten sich laut Lexmark ungünstige Wechselkurse negativ auf das Ergebnis aus und drückten den Umsatz um 14 Prozent. Der Druckerhersteller erzielt eigenen Angaben zufolge über die Hälfte der Einnahmen außerhalb der USA.

Im laufenden Quartal erwartet Lexmark ein Umsatzwachstum von acht bis zwölf Prozent sowie einen Profit in Höhe von 50 und 60 Cent pro Anteilsschein, im letzten Vierteljahr 2001 hofft das Unternehmen, einen Gewinn von 70 bis 80 Cent je Aktie einzufahren.