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Lexmark enttäuscht trotz 14 Prozent mehr Gewinn

21.07.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der nach HP weltweit zweitgrößter Druckerhersteller Lexmark hat in seinem Ende Juni abgeschlossenen zweiten Fiskalquartal 101,7 Millionen Dollar oder 77 Cent pro Aktie verdient, das sind 14 Prozent mehr als die 89,1 Millionen Dollar oder 67 Cent je Anteilschein im Vorjahreszeitraum. Die von Thomson First Call befragten Analysten hatten aktuell allerdings 78 Cent pro Aktie Nettoprofit erwartet.

Den Umsatz für das Q2 steigerte Lexmark im Jahresvergleich von 1,06 Milliarden Dollar um sechs Prozent auf 1,12 Milliarden Dollar. Dabei wuchs das Geschäfts mit Verbrauchsmaterialien für Tintenstrahl- und Laserdrucker um elf Prozent auf 630 Millionen Dollar oder 56 Prozent der Gesamteinnahmen nach 54 Prozent im Berichtszeitraum des Vorjahres. Die Einnahmen mit Druckern selbst stiegen um zwei Prozent auf 400 Millionen Dollar.

Für das laufende dritte Quartal stellte Lexmark 63 bis 73 Cent pro Aktie Gewinn in Aussicht, die Wall Street rechnete bisher mit 80 Cent je Anteilschein. Das Umsatzplus soll nach Einschätzung des Herstellers niedrig bis mittel einstellig ausfallen. Chairman und CEO (Chief Executive Officer) Paul Curlander sieht seine Firma für das zweite Halbjahr zwar "in guter Position", warnte aber gleichzeitig: "Wir sind angesichts der Schwäche bei Consumer- und Firmenausgaben und des aggressiven Preiskampfs weiterhin vorsichtig." (tc)