Leserbriefe

02.02.2009

SOA bei der Deutschen Bank

Nachdem zu Beginn des Jahres 2009 noch der Tod von SOA ausgerufen wurde, nun doch ein Erfolgsbericht, und zwar von der wirklich guten Sorte. Die Deutsche Bank greift in die Vollen und stellt einen ganzen Unternehmenssektor auf SOA um.

Der Weg, groß einzusteigen, ist grundsätzlich richtig. Es stimmt nicht, dass SOA-Protagonisten gebetsmühlenhaft und bedingungslos empfehlen, mit kleinen Pilotprojekten zu starten. Die kleinen Projekte dienen dazu, das Thema attraktiv zu machen. Sollte man in der glücklichen Lage sein wie die Deutsche-Bank-IT, die Unterstützung und das Vertrauen des Vorstands zu bekommen, ist das natürlich die Wunschumgebung an sich.

SOA lebt von der Masse, denn die Kosten einer SOA stehen linear zur Anzahl der Verwender; der Gewinn gegenüber klassischer, hybrider IT wächst aber exponentiell. Eine einzelne isolierte SAP-Instanz auf SOA umzustellen bringt nur Kosten, keinen Nutzen; ein Netzwerk von 20 interagierenden SAP-Instanzen mit Produktionsanschluss, EDI und E-Commerce spart schon mal locker 90 Prozent der administrativen Kosten ein; zusätzlich zu dem Gewinn an Agilität, Flexibilität, Nutzerakzeptanz und Sicherheit.

axelangeli (via CW-Forum)

Das SOA Innovation Lab

Die Web-Seite des SOA Labs besteht nur aus drei Seiten und einem Kontaktformular. Keinerlei öffentlicher Content, kein Blog, keine Personen. Ein geschlossenes Forum. Gibt‚Äòs da so viele Geheimnisse? Das Ganze erinnert sehr an einen teuren Buchclub.

Bernd Eckenfels (via CW-Forum)

CW 5/09
CW 5/09