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Lenovo übernimmt Blade-PCs von Clearcube

12.07.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der chinesische PC-Bauer Lenovo Group übernimmt als Reseller die Blade-PCs des Pionier-Anbieters Clearcube (siehe "Clearcube baut 'Desktop-Blades'") in sein Programm, das bislang die von IBM übernommenen "Thinkpad"-Notebooks und "Thinkcentre"-PCs sowie die nur in China verkauften "Tianjiao"-Media-PCs, die Laptop-Familie "Y200" sowie den Pocket-PC "ET960" umfasst.

Clearcube verlagert mit seinen Produkten die Arbeitsplatzrechner zwecks leichterer Verwaltung in Rechenzentrums-Racks; die Blades sind über Ethernet oder Standard-Verkabelung mit einem kleinen Desktop-Port verbunden, an den der Nutzer Maus, Tastatur und Bildschirm anschließt. Ähnliche Lösungen bietet ansonsten eigentlich nur noch Hewlett-Packard (HP) an ("Consolidated Client Infrastructure").

Clearcube hat im vergangenen Jahr seinen Umsatz verdreifacht und seine Belegschaft verdoppelt, für Ende dieses Jahres peilt die im texanischen Austin ansässige und bislang in Privatbesitz befindliche Firma den Gang an die Börse an. Der Deal mit Lenovo dürfte ihr dabei helfen, neue Märkte zu erschließen. "Eines der Probleme mit unsere Lösung ist, dass die Leute sie gar nicht kennen", bekannte Clearcube-Chef Carl Boisvert kürzlich gegenüber "Computerwire". (tc)