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Neue Importfunktionen

Leichter zu Google Mail wechseln

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Mit neuen Importfunktionen erleichtert Google den Wechsel von fremden Webmail-Angeboten zum hauseigenen Gmail (in Deutschland: Google Mail).

Google Mail kann künftig automatisiert die E-Mails und Adressbücher von konkurrierenden Webmailern importieren. Neben Postfächern bei Yahoo!, Hotmail und AOL gehören auch deutsche Dienste wie Freenet, GMX oder Web.de zu den Services, von denen Google den Abschied erleichtern will. Wer möchte, kann sich sogar einen Monat lang die elektronische Post vom alten Konto zu Google weiterleiten lassen - ein "digitaler Nachsendeantrag" sozusagen.

Neu angelegte Gmail-Postfächer enthalten den neuen Service laut Official Gmail Blog ab sofort automatisch, für Bestandskunden wird er nach und nach ausgerollt, was aber etwas dauern kann. Der bisherige Import über POP3 (Nachrichten) und CSV (Kontakte) wird auch weiterhin unterstützt.