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Lawson profitiert vom Neugeschäft

04.10.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Lawson Software hat im ersten Geschäftsquartal 2006 wieder einen Gewinn erzielt. Der US-Anbieter von Business-Software erzielte im Ende August abgelaufenen Dreimonatszeitraum einen Nettoprofit von 4,2 Millionen Dollar oder 4 Cent je Aktie. Im Vorjahresquartal hatte das Unternehmen aus St.Paul, Minnesota, noch einen Verlust von 417.000 Dollar verbucht. Der Umsatz von Lawson kletterte im Jahresvergleich von 82,7 auf 87,9 Millionen Dollar und übertraf damit die Markterwartungen. Während die Serviceerlöse mit 69,3 Millionen Dollar stabil blieben, zogen die Lizenzeinnahmen im Vergleich zum Vorjahr um fast 40 Prozent auf 18,6 Millionen Dollar an. Viel versprechend ist zudem, dass mehr als die Hälfte der im Berichtszeitraum eingehenden Aufträge von Neukunden stammen. Als Grund für die positive Entwicklung führte Lawson unter anderem die anhaltende Konsolidierung im Markt für Business-Applikationen an. Neben der geschrumpften Zahl von Mitbewerbern habe sich dadurch das eigene Profil geschärft, erklärte die Company. Als Resultat finde sich der Hersteller nun häufiger auf Platz drei der möglichen Softwarelieferanten eines Kunden, anstatt wie bislang an vierter oder fünfter Stelle.

Lawsons eigener Beitrag zur "Marktbereinigung" (siehe auch: "Lawson übernimmt Intentia") zieht sich indes noch etwas hin. Vor einem Zusammenschluss müssten die Geschäftszahlen von Intentia noch US-Gaap-konform gemacht werden, was komplizierter sei als erwartet, erläuterte das Unternehmen. (mb)