Gadget des Tages

Laserpointer ohne Laser

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Wer häufiger auf großformatigen Displays präsentiert kennt das Problem: Der Lichtpunkt des Laserpointers wird absorbiert. Samsung hat nun mit dem MagicPresenter eine Lösung unabhängig von der Projektionstechnik.

In den letzten Jahren haben großformatige Displays den Einzug in Konferenz- und Meeting-Räume gehalten und vielerorts den klassischen Projektor verdrängt. Allerding gibt es beim Einsatz herkömmlicher Laserpointer ein Problem: Der Punkt ist auf dem Bildschirm kaum oder gar nicht sichtbar, da die Laserstrahlen absorbiert werden.

Der MagicPresenter von Samsung funktioniert nach einem anderen Prinzip: Im Gerät sind Sensoren integriert, die Lageänderungen des Presenters erfassen und diese dann per Bluetooth an ein USB-Dongle weiterreichen, das beispielsweise im Präsentations-Notebook steckt.

Da der Zeiger dann per Software in die Präsentation eingeblendet wird, spielt die Displaytechnik keine Rolle. So lässt sich der Zeiger auch in Farbe, Größe, Form und Geschwindigkeit individuell anpassen.

Fremdmarken werden unterstützt

Da die Zeigerichtung keine Rolle spielt, kann der Referent seinen Presenter auch auf das Display seines Notebooks richten und so den Blickkontakt mit dem Publikum behalten. Das Zeigegerät ist zudem mit Vor- und Zurücktasten ausgestattet. Die Reichweite gibt der Hersteller mit zehn Metern an. Da der MagicPresenter ohne Lasertechnologie auskommt, besteht auch nicht die Gefahr, dass durch Augenschäden durch einfallende Laserstrahlen verursacht werden.

Das Präsentationswerkzeug funktioniert nicht nur mit Samsung-Displays sondern unterstützt auch Projektoren und Monitore anderer Marken. Die Kombination mit Large Format Displays der Samsung-D-Serie hat jedoch einen Vorteil: Bei den Modellen DHD, DBD und DMD können Anwender den USB-Dongle direkt an das Display anschließen, wodurch für den Vortrag kein PC mehr nötig ist. Die Präsentation lässt sich dank System on Chip 2.0 direkt auf das Display aufspielen. So kann eine zusätzliche technische Komponente eingespart werden. (mje)