Accenture-Studie

Kundendienst für Digitales

Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Wer mehrere elektronische Geräte wie etwa Smartphones, Laptops und 3D-Fernseher besitzt, der hätte gerne eine einzige Anlaufstelle für alle technischen Probleme, die mit diesen verschiedenen Geräten auftreten können. Das hat eine aktuelle Umfrage der Beratungsfirma Accenture ergeben.

Wer mehrere elektronische Geräte wie etwa Smartphones, Laptops und 3D-Fernseher besitzt, der hätte gerne eine einzige Anlaufstelle für alle technischen Probleme, die mit diesen verschiedenen Geräten auftreten können. Das hat eine aktuelle Umfrage der Beratungsfirma Accenture ergeben.

Die Zahl der Gadgets im Geräte-Zoo steigt ständig an

Die Zahl der Gadgets, mit denen Kunden und Verbraucher täglich hantieren müssen, steigt beständig an. Laut der Untersuchung könnte sich ein integrierter technischer Kundendienst daher zu einem Renner und damit zu einem neuen Geschäftsfeld zum Beispiel für Telekommunikationsanbieter entwickeln.

Zwei Drittel der befragten Kunden wünschen sich einen gemeinsamen Kundendienst.
Zwei Drittel der befragten Kunden wünschen sich einen gemeinsamen Kundendienst.

Für diesen Service interessieren sich knapp zwei Drittel (63 Prozent) derjenigen Befragten, die 14 und mehr Geräte benutzen (das sind die so genannten „Super-User"). Von den „Normalnutzern", diese verwenden zwischen sieben und 13 Geräten, ist es etwa die Hälfte: 53 Prozent sind daran interessiert.

„Der digitale Haushalt wird immer komplexer", sagt Nikolaus Mohr, Geschäftsführer im Bereich Communications & High Tech. „Wo vieles mit vielem vernetzt ist, betrifft ein Problem schnell mehr als nur ein Gerät."

Vorteile für den Einsatz eines gemeinsamen technischen Kundendienstes sehen die Verbraucher derzeit vor allem dann, wenn sie Probleme mit ihren Computern haben. Die Kunden fürchten dabei vor allem den Verlust von Dateien sowie Datenmissbrauch und Viren. Das Spektrum der Sorgen werde sich jedoch aller Wahrscheinlichkeit nach noch erweitern, so die Untersuchung.

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