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Kulmbacher Brauerei setzt Netzreinheitsgebot um

20.06.2006
Der fränkische Getränkehersteller hat alle 13 Standorte über ein IP-basierendes Netz miteinander verbunden und an den IT-Dienstleister Pironet NDH ausgelagert.
Quelle: Kulmbacher Brauerei
Quelle: Kulmbacher Brauerei

Vorausgegangen war die Grundsatzentscheidung der Brauerei, künftig keine anderen Übertragungsstandards außer dem Internet Protokoll (IP) mehr zu unterstützen. Dementsprechend ordnete Kulmbacher die eigene Applikationslandschaft neu und schuf damit die Voraussetzungen, den Datenverkehr seiner Gruppe über ein breitbandiges Netz zu führen. Die Kapazitätserhöhung war insofern wichtig, da Kulmbacher den angeschlossenen Brauereien sämtliche geschäftskritischen Informationen über das Unternehmensnetz bereitstellt. Neben Mail-Verkehr und Data Warehouse laufen unter anderem das Personalinformationssystem und weitere Verwaltungsprozesse wie Chargenrückverfolgung und Qualitätssicherung über das Netz. Außerdem plant Kulmbacher in einem nächsten Schritt, auch den Telefonverkehr via Voice over IP (VoIP) abzuwickeln. Die eingesetzte MPLS-Technik (Multi Protocol Label Switching) sorgt dabei für unterbrechungsfreie Telefongespräche, da der Sprachverkehr priorisiert im Netz übertragen wird.

Die Betriebsverantwortung für das Unternehmensnetz übertrug Kulmbacher im Rahmen einer Outsourcing-Vereinbarung dem IT-Dienstleister Pironet NDH. Klaus Langer, CIO und Leiter Informations-Management der Kulmbacher Gruppe ist mit dem Ergebnis zufrieden. "Das neue IT-Service-Konzept hat sich noch während des Netzaufbaus bei der Übernahme der Würzburger Brauerei AG Gruppe bewährt", berichtet er. "Da wir Querschnittsanwendungen wie ERP-System und Intranet nun für alle Brauereien in unserem Rechenzentrum betreiben, konnten wir die vier zusätzlichen Standorte über das Netz kurzfristig an unsere IT-Landschaft anbinden." (mb)