Green IT

Kuhfladen versorgen Data Center mit Energie

Jan-Bernd Meyer betreut als leitender Redakteur Sonderpublikationen und -projekte der COMPUTERWOCHE. Auch für die im Auftrag der Deutschen Messe AG publizierten "CeBIT News" ist Meyer zuständig. Inhaltlich betreut er darüber hinaus Hardware- und Green-IT- bzw. Nachhaltigkeitsthemen sowie alles was mit politischen Hintergründen in der ITK-Szene zu tun hat.   
Wissenschaftler des Forschungslabors von Hewlett-Packard (HP) haben nachgewiesen, dass Kühe nicht nur zum Melken, sondern auch zur Energieversorgung von Rechenzentren taugen. Hierzu nutzen die Forscher die Verdauungsprodukte der Wiederkäuer.
Foto: Hewlett-Packard

Auf der internationalen Konferenz "ASME International Conference on Energy Sustainability", die vom 17. bis 22. Mai 2010 im amerikanischen Phönix stattfand, zeigten die HP-Forscher, wie eine Farm mit 10.000 Milchkühen die komplette Energie für ein 1-Megawatt (MW)-Rechenzentrum liefern kann. Ein 1-MW-RZ entspricht der Größe eines mittelgroßen Data Centers.

Unter Agendapunkt 5.1 ("Energy from Waste Products Technical") der ASME-Tagung führten die Wissenschaftler von den Hewlett-Packard-Laboratories, Ratnesh Sharma, Thomas Christian, Martin Arlitt, Cullen Bash und Chandrakant Patel in ihrem Whitepaper "Design of Farm Waste-driven Supply Side Infrastructure for Data Centers" aus, wie sich Kuhfladen zu Rechenzentrumsenergie wandeln lässt.