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Future Workforce Studie 2016, Teil 4

Künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz der Zukunft

Thomas Fischer schreibt seit über 20 Jahren für unterschiedliche namhafte PC-Zeitschriften über IT-Themen sowie Business-Software, war beteiligt an der Entwicklung von Konzepten neuer IT-Magazine und arbeite mehrere Jahre in einem Verlag im Bereich Corporate Publishing. Sein Slogan ist: Technik einfach erklärt..
Einer der aktuell spannendsten Trends in der Informatik ist die Entwicklung künstlicher Intelligenz. Diese Programme sollen Maschinen eine dem Menschen ähnliche oder gar überlegene Intelligenz geben. Mittlerweile gibt es auf diesem Forschungsgebiet sehr vielversprechende Erfolge zu verzeichnen. Es besteht kein Zweifel, dass künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz der Zukunft eine wichtige Rolle spielen wird.

Der Begriff künstliche Intelligenz (KI, im englischen AI für "artificial intelligence") basiert auf einer Vorstellung von einem Computer mit menschenähnlicher, überdurchschnittlicher Intelligenz, oft sogar mit einem eigenen Bewusstsein. Diese Idee entstammt ursprünglich der Science-Fiction, ein bekanntes Beispiel ist der Supercomputer HAL 9000 im Film-Klassiker "2001: Odyssee im Weltraum". Mit der Realität hat das natürlich wenig zu tun.

Hier forschen Wissenschaftler und Ingenieure weltweit daran, wie sich mit künstlicher Intelligenz nicht nur das Leben angenehmer machen lässt, sondern auch, wie sich Arbeitsabläufe mithilfe dieser Technologie effizienter, produktiver und profitabler erledigen lassen. Für Arbeitnehmer wird es in Zukunft selbstverständlich sein, ihre Arbeit mit der Unterstützung künstlicher Intelligenz zu erledigen, wie der erste Teil unserer Serie zur Future Workforce Studie 2016 von Dell und Intel® zeigt.

Der intelligente Arbeitsplatz der Zukunft

Interessant erscheinen in diesem Zusammenhang die Ergebnisse der von Dell und Intel® in Auftrag gegebenen aktuellen Studie zum Arbeitsplatz von morgen (Future Workforce Study). Die Studie wurde vom Marktforschungsunternehmen Penn Schoen Berland (PSB) im Mai 2016 weltweit durchgeführt.

Danach sehen Mitarbeiter in Unternehmen intelligente Arbeitsplätze, die beispielsweise das Internet der Dinge nutzen, durchweg als faszinierend an. Doch mehr als die Hälfte (55 %) der in Deutschland befragten Mitarbeiter halten es für nicht besonders oder für überhaupt nicht wahrscheinlich, dass solche Arbeitsplätze in naher Zukunft Standard sein werden. Immerhin sind sogar 52 % der befragten deutschen Mitarbeiter der Auffassung, ihr aktueller Arbeitsplatz sei bereits "intelligent genug", 38 % wünschen sich jedoch mehr intelligente Unterstützung.

Mehr als ein Drittel der deutschen Arbeitnehmer wünscht sich ein "intelligenteres" Büro.
Mehr als ein Drittel der deutschen Arbeitnehmer wünscht sich ein "intelligenteres" Büro.
Foto: Dell

Intelligente Maschinen der Zukunft: Chance und Risiko

Das renommierte Forschungs- und Beratungsunternehmen für IT Gartner geht davon aus, dass bis zum Jahr 2020 "Smart Machines" (intelligente Maschinen) eine der fünf Prioritäten darstellen werden, in die mehr als 30 % der CIOs investieren werden. Smart Machines besitzen eine künstliche Intelligenz und lernen alleine. Laut Gartner besitzen Smart Machines folgende Eigenschaften:

  • Sie sammeln Erfahrungen und passen so ihr Verhalten an. Sie sind lernfähig.

  • Da sieselbstständig lernen, besteht auchkeine Abhängigkeit von Anweisungen durch den Menschen.

  • Die zuvor genannten Eigenschaften haben zur Folge, dass Smart Machines in der Lage sind, vom Menschen unerwartete Ergebnisse zu liefern.

Weiter betont Gartner: "Nachdem sich Smart Machines erstmalig dem autonomen Betrieb nähern, zeigt sich, dass der Wunsch nach vollständiger Kontrolle der Smart Machines dazu führt, nicht alle Vorteile nutzen zu können." Das nicht kontrollierbare "Eigenleben" macht die besondere Intelligenz aus. Daraus folgt die Prognose, dass "die totale Eigenständigkeit von Smart Machines vielleicht weder möglich noch wünschenswert ist."

Künstliche Intelligenz: Sprachassistenten, Suchmaschinen, Analyseprogramme

Das aktuelle Spektrum der künstlichen Intelligenz besteht jedoch aus einer breiten Palette von Anwendungen, von denen viele bereits im täglichen Einsatz sind - sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Bereich. Fast jeder kennt die Assistenten am PC oder Smartphone, die je nach System die Namen Apple Siri, Microsoft Cortana, Amazon Alexa oder Google Now tragen. Diese reagieren auf Fragen eigenständig mit mehr oder weniger zufriedenstellenden, zielführenden oder gar unerwarteten Antworten und Aktionen - was mittlerweile sehr gut funktioniert.

Am Arbeitsplatz eignen sie sich hervorragend für Texteingaben durch Spracherkennung, für Recherchezwecke oder zum Starten von Anweisungen, etwa für die Wahl eines anzurufenden Teilnehmers. Mit etwas Übung erspart man sich bei konsequenter Anwendung dieser Technik eine Menge Zeit.

Weitere Beispiele für den erfolgreichen Einsatz von künstlicher Intelligenz stellen Suchmaschinen dar, die das enorme Datenaufkommen des Internets analysieren und dem Nutzer bei seiner Suche die passenden Ergebnisse liefern. Auch Bilderkennung oder Big Data Analytics basieren auf dem Einsatz künstlicher Intelligenz - hier zeigt sich, welch großes wirtschaftliches Potenzial die künstliche Intelligenz birgt.

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Whitepaper zum Artikel

Intelligente Analyse mit Lerneffekt: Neueste Sicherheits-Technologie

Methoden der künstlichen Intelligenz erzielen beim Einsatz für die IT-Sicherheit große Erfolge. Da herkömmliche, auf Signaturen basierende Anti-Viren- und Anti-Malware-Lösungen die kontinuierlich zunehmenden Bedrohungen für die Unternehmens-IT nur noch in 50 % der Fälle effektiv abwehren können, entschied sich Dell für eine vollkommen neue Technik der Bedrohungserkennung.

So integrierte das Unternehmen Anfang des Jahres 2016 die IT-Sicherheitstechnologie des Cyber-Security-Unternehmens Cylance in seine Data-Protection-Endpoint-Security-Lösung. Das Besondere an dieser Lösung ist, dass dabei künstliche Intelligenz im Mittelpunkt steht. Damit werden Angriffe auf die IT-Infrastruktur erfolgreich verhindert und nicht nur reaktiv aufgespürt. Der Trick dabei ist die Verknüpfung der Sicherheitslösung und dem umfangreichen Wissen über Angriffe mit leistungsstarken Analyseverfahren der künstlichen Intelligenz. Laden Sie sich das Whitepaper herunter, das dieses Verfahren beschreibt. Als Resultat daraus entstand die Dell Data Protection | Endpoint Security Suite Enterprise.

Intensive Tests haben gezeigt, dass die Suite einen 99%igen Schutz vor Malware, Advanced Persistent Threats (APT - fortgeschrittene, andauernde Bedrohung) sowie vor gezielten und Zero-Day-Angriffen gewährleistet. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie die IT-Abteilungen entlastet, die sich sehr viel weniger mit Fehlalarmen und mit Updates der Virensignaturen beschäftigen müssen. Zudem kommt die Endpoint Security Suite Enterprise mit einem Bruchteil der sonst benötigten IT-Ressourcen aus, um einen effizienten Schutz zu gewährleisten.

Derzeit kommt die IT-Sicherheitslösung vor allem in Dells Latitude-Notebooks und OptiPlex-PC-Systemen((http://www.dell.com/de/unternehmen/p/optiplex-desktops )) zum Einsatz. Darin inbegriffen ist zudem der Dell ProSupport für Software. Nutzer können rund um die Uhr auf zertifizierte Sicherheitsexperten zurückgreifen, die für Unternehmen eine schnellen Behebung von Problemen garantieren.

Fazit

Künstliche Intelligenz ist längst keine Utopie mehr. Sie hat in unserem Alltag bereits Einzug gehalten und wird zukünftig zunehmend unser Leben als auch den Arbeitsplatz der Zukunft und die damit verbundenen Arbeitsweisen beeinflussen.

Die Zukunft der Arbeit und die IT von morgen können Interessenten auf der Dell EMC Forum Expo Tour 2016 selbst live erleben. Hier präsentiert Dell EMC am 6. Dezember in Frankfurt am Main die Trends und Technologien, die den künftigen Wandel der Arbeitswelt bestimmen.

Weiterführende Links

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