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Kündigungsangst im amerikanischen IT-Sektor sinkt

05.04.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - 19 Prozent der Beschäftigten in der amerikanischen IT-Branche erwarteten im März Kündigungsaktivitäten ihrer Arbeitgeber; im Februar waren es noch 21 Prozent. Die Arbeitslosenanzahl in high-tech Berufssparten wie beispielsweise Programmierer, Datenbank-Administratoren und Hardware-Spezialisten fiel laut einer Statistik des U.S. Arbeitsministeriums ebenfalls von 210.000 im Jahr 2003 auf 146.000 im Jahr 2004.

Jedoch sind nicht alle Entwicklungen so erfreulich. Eine Welle von Fusionierungen in der Branche - wie etwa der Oracle-Peoplesoft Zusammenschluss - hat tausenden Beschäftigten den Arbeitsplatz gekostet. Ferner fürchten amerikanische IT-Profis nach wie vor, dass ihre Jobs in naher Zukunft in Niedriglohnländern wie Indien und China ausgelagert werden. Die Automatisierung ist ein weiteres Indiz für einen möglichen Wegfall an Stellen.

Das Unternehmen Hudson, das einen Index für Beschäftigung in der IT gebildet hat, stellte im März einen Anstieg um 8,8 Punkte auf 111,8 Punkte fest, während der nationale Index um 0,8 Punkte auf 101,2 Punkte zurückfiel.

Der amerikanische Beschäftigungs-Index basiert auf einer Stichprobe von 9.000 Beschäftigten aus verschiedenen Branchen, während sich der Hudson-Index auf die Befragung von 100 ITlern stützt.