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Mitgliederzuwachs

Kräftiges Wachstum drückt bei Xing auf den Gewinn

14.08.2012
Beim Online-Karrierenetzwerk Xing belasten die Kosten für Wachstum weiter den Gewinn.
Stefan Groß-Selbeck räumt zu Ende des Jahres den Xing-Chefsessel für den Schweizer Manager Thomas Vollmoeller.
Stefan Groß-Selbeck räumt zu Ende des Jahres den Xing-Chefsessel für den Schweizer Manager Thomas Vollmoeller.
Foto: Xing

Das Nettoergebnis im zweiten Quartal lag mit 2,07 Millionen Euro um knapp 13 Prozent unter dem Vorjahreswert, wie das Unternehmen am Dienstag in Hamburg mitteilte (PDF-Link). Der Umsatz legte dank neuer Kunden und wachsender Geschäftsbereiche um gut elf Prozent auf 18,19 Millionen Euro zu. Insbesondere der Personalaufbau mit einem Drittel mehr Kosten ließ den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um gut zehn Prozent auf 5,09 Millionen Euro abschmelzen. Erfolgreich war die Internetplattform weiter im Segment E-Recruiting, mit dem das Unternehmen rund ein Fünftel mehr erlöste. Hier verkauft Xing Stellenanzeigen und spezielle Mitgliedschaften für die Personalsuche.

Auch mit den zahlungspflichtigen Mitgliedschaften - der mit Abstand wichtigsten Einnahmequelle - setzte das Netzwerk mehr um. Weltweit legte die Zahl der Premium-Kunden um gut drei Prozent auf 793.000 zu, davon 767.000 im deutschsprachigen Raum. Der Umsatz mit den Mitgliedschaften stieg um fünf Prozent auf 11,9 Millionen Euro. Inklusive nicht zahlender Kunden hat das Kontaktnetzwerk den Angaben zufolge weltweit 12,4 Millionen Mitglieder und damit gut elf Prozent mehr als vor einem Jahr. (dpa/tc)