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Stepmap

Kostenlose Landkarten aus dem Internet

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Mit dem Web-Dienst des Berliner Start-ups Stepmap.de kann man sich kostenlos themenspezifische und bei Bedarf interaktive Landkarten erstellen.
Stepmap - Landkarten leicht gemacht im Browser.
Stepmap - Landkarten leicht gemacht im Browser.

Stepmap ist sicher besonders interessant für Journalisten, aber natürlich auch für Geschäftsleute, die beispielsweise Daten aus mehreren Regionen in einer Präsentation visualisieren möchten, oder für den Bildungsbereich. Karten lassen sich in wenigen einfachen Schritten im Browser erstellen und danach in Webseiten übernehmen, als Grafik abspeichern oder ausdrucken. Wichtig ist dabei, dass die Karten - bis auf einen Hinweis auf Stepmap selbst - werbefrei und weltweit uneingeschränkt lizenziert sind. Auf Wunsch bietet Stepmap auch White-Label-Lösungen an (dafür muss man dann allerdings zahlen - der Nachrichtensender "n-tv" beispielsweise tut das bereits).

Auf einer Stepmap-Karte kann man weiterführende Informationen (Texte, Bilder und Videos) punktgenau hinterlegen. Die Karten lassen sich überdies an die Gestaltung einer Webseite oder eines Artikels anpassen, beispielsweise bei Farbschema und Größe. Fertige Karten lassen sich wahlweise als privat markieren - dann sind sie nur für den eingeloggten Ersteller sichtbar - oder öffentlich auf dem Stepmap-Server ablegen. Finanzieren will sich die Berliner Company neben den bereits erwähnten White-Label-Angeboten über ein Freemium-Modell mit kostenpflichtigen Mehrwertdiensten. Der momentane Funktionsumfang soll laut Mitgründer Ole Brandenburg aber in jedem Fall kostenlos bleiben.