Weltweite IT-Standardisierung

Konzertierte IT-Aktion im Volkswagen-Konzern

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Die Konzern-IT von Volkswagen wird Projekte und Services künftig global steuern sowie die Arbeitsteilung zwischen den regionalen Rechenzentren verbessern.
Brachte gemeinsam mit seinen IT-Leiter-Kollegen die neuen Strategien auf den Weg: Klaus Hardy Mühleck, Konzern-CIO bei Volkswagen.
Brachte gemeinsam mit seinen IT-Leiter-Kollegen die neuen Strategien auf den Weg: Klaus Hardy Mühleck, Konzern-CIO bei Volkswagen.
Foto: Volkswagen

Die IT besser auf die Anforderungen der Wachstumsstrategie auszurichten - mit diesem Ziel fanden sich die etwa 70 IT-Leiter aller Standorte des Volkswagen-Konzerns kürzlich in Dresden zusammen. Was so lapidar klingt, hat Konsequenzen von einiger Tragweite: Neben der marken- und bereichsübergreifenden Standardisierung und dem internationalen Know-how-Austausch bedeutet es, dass die Konzern-IT künftig den weltweiten Systemeinsatz steuern sowie die Arbeitsteilung zwischen zentralen, regionalen und lokalen Rechenzentren verbessern wird.

Der Volkswagen-Konzern umfasst die Marken VW, Audi, Seat, Skoda, Bentley, Bugatti, Lamborghini und Volkswagen Nutzfahrzeuge. Hinzu kommt der Unternehmensbereich Financial Services. Die IT-Leiter-Tagung in Dresden dürfte im Zusammenhang mit der "Wachstumsstrategie 2018" zu sehen sein, in deren Rahmen sich die Marke VW hohe Ziele nicht nur in Sachen Absatz (Steigerung von etwa 3,67 Millionen Fahrzeugen im Jahr 2007 auf 6,6 Millionen 2018), sondern auch hinsichtlich Kundenzufriedenheit, Attraktivität als Arbeitgeber und Kapitalrendite gesetzt hat.