Meg Whitman greift durch

Konzernumbau bei HP geht weiter als gedacht

Thomas Cloer
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Die neue Konzernchefin Meg Whitman verpasst Hewlett-Packard eine neue Struktur, die für mehr Effizienz sorgen und die Idee des "One HP" besser abbilden soll.

Und dazu werden beileibe nicht nur die PC- und Druckersparte unter Leitung von Todd Bradley zusammengelegt, wie verschiedene US-Medien bereits gestern Abend (Ortszeit) kolportiert hatten.

Meg Whitman will "One HP" mit neuer Struktur zu neuer Stärke verhelfen.
Meg Whitman will "One HP" mit neuer Struktur zu neuer Stärke verhelfen.
Foto: Max Morse

HP legt auch in einer neuen Enterprise Group die Bereiche Enterprise-Server, Storage, Netzausrüstung sowie Technology Services (Enterprise Services unter John Visentin bleibt in bisheriger Form bestehen) mit dem Großkundenvertrieb zusammen, wie das Unternehmen heute mitteilt. Chef dieser neuen Großsparte wird Dave Donatelli. Der unter Whitmans Amtsvorgänger Léo Apotheker emporgekommene bisherige Executive Vice President for Global Sales, Jan Zadak, wird damit entmachtet; seine künftige Rolle im Unternehmen will HP zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben.

Last, but not least legt HP spartenübergreifend sein Marketing unter Marty Homlish und seine Kommunikation unter Henry Gomez zusammen. Verschont von der Reorganisation bleibt damit die Softwaresparte, an deren Spitze jetzt der frühere Autonomy-Chef Mike Lynch steht, dessen Firma HP unter der Ägide von Apotheker für zwölf Milliarden Dollar geschluckt hatte.

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