Fraunhofer-Institut berät Unternehmen

Konzept für die schnellere Produktentwicklung

22.08.1997

Viele Unternehmen trennen nach Beobachtung des IFF nicht klar zwischen der Produktentwicklung oder -anpassung und dem Tagesgeschäft. Die Abkopplung schaffe jedoch Freiräume für Innovation, Produkte könnten so schneller entwickelt werden. Dreh- und Angelpunkt des IFF-Konzepts sind sogenannte "Kernteams". Diese festen Mitarbeiterkreise aus den Bereichen Marketing, Produktion sowie Forschung und Entwicklung arbeiten von der ersten Marktstudie bis zur Markteinführung zusammen. Eventuell auftretende Schwierigkeiten, etwa bei Fragen der technischen Umsetzung von Ideen, können laut IFF so von vornherein ausgeräumt werden. Die langfristige, projektübergreifende Gruppenarbeit erleichtert und beschleunigt Abläufe, da lange Einarbeitungs- und Erklärungszeiten entfallen.

Ergänzt werden die Kernteams durch Sekundärteams: Querdenker und Ideen-Scouts greifen aktuelle Trends aus dem Umfeld des Unternehmens auf und bringen neue Ideen ein.

Ein Unternehmen der Elektrobranche hat das IFF-Konzept bereits erfolgreich umgesetzt. Durch die Umstrukturierung verkürzte sich die Entwicklungszeit für Neuprodukte um mindestens 30 Prozent. Nähere Auskünfte erteilt Bertram König unter der Telefonnummer 03 92 03/816-42.