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Kontron und Jumptec fusionieren

12.12.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die beiden im Bereich Embedded Computers tätigen Firmen Kontron und Jumptec wollen fusionieren. Die Vorstände und Aufsichtsräte der beiden Firmen haben der Verschmelzung bereits zugestimmt, es fehlt nur noch das Einverständnis der Aktionäre. Bei einem gemeinsamen Bewertungsgutachten hatten Abschlussprüfer für die Firmen ein vorläufiges Verschmelzungsverhältnis von etwa drei Jumptec-Aktien zu zwei Kontron-Anteilen ermittelt. Dies entspricht einer Wertrelation der beiden Gesellschaften von zirka zwei Dritteln (Kontron) zu einem Drittel (Jumptec) an der neuen Gesellschaft. Laut Kontron-Sprecher Udo Nimsdorf seien dabei nur noch kleine Schwankungen möglich.

Die am Neuen Markt notierten Unternehmen erhoffen sich von dem Zusammenschluss Einsparungen in Höhe von 25 Millionen Euro in den kommenden zwei Jahren. Dazu sollen vor allem Synergieeffekte in den Bereichen Vertrieb, Einkauf sowie Forschung und Entwicklung beitragen. Das noch namenslose Gemeinschaftsunternehmen will sich künftig verstärkt um Outsourcing-Aufträge bemühen und damit ein neues Marktsegment erschließen. Nach der Fusion rechnen die Vorstände bei einem Wachstum von 30 bis 40 Prozent im kommenden Jahr mit einem Gesamtumsatz von 350 Millionen bis 400 Millionen Euro. In diesem Jahr werden die Firmen voraussichtlich gemeinsam rund 270 Millionen Euro einnehmen.