IoT-Projekte

Konnektivität und Protokolle sind die größte technische Herausforderung

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Wie eine Umfrage von PLAT.ONE unter europäischen Firmen ergab, haben Zukunftssicherheit und Interoperabilität bei der Auswahl der IoT-Plattform höchste Priorität.

Der IoT-Plattform-Betreiber PLAT.ONE hat im zweiten Quartal 2016 IT- und Business-Verantwortliche von europäischen Unternehmen zu den Herausforderungen bei ihren IoT-Projekten befragt. Im Mittelpunkt standen dabei die IT-Infrastruktur, technische Erfordernisse, Herausforderungen für das Business und der Stand der IoT-Projekte. Auf die Frage nach der größten technischen Herausforderung bei der Planung und Umsetzung ihres IoT-Projekts verwiesen 50 Prozent der Befragten auf Konnektivität und Protokolle, gefolgt von der Analyse der gesammelten Daten (21,4 Prozent). Jeweils 7,1 Prozent der Umfrageteilnehmer sahen in der Beschaffung der Hardware-Sensoren und der Verarbeitung der Daten am Netzwerkrand die größte technische Schwierigkeit.

Konnektivität und Protokolle sind laut Umfrage die größte technische Herausforderung bei der Planung und Umsetzung eines IoT-Projekts.
Konnektivität und Protokolle sind laut Umfrage die größte technische Herausforderung bei der Planung und Umsetzung eines IoT-Projekts.
Foto: PLAT.ONE

Für PLAT.ONE-CEO John Bates kommt dieses Ergebnis wenig überraschend. Die Kunden müssten bei der Auswahl der IoT-Plattform sicherstellen, dass dieses zukunftstauglich ist und die Myriaden von Legacy-, neuen und unbekannten Maschinen-Protokollen unterstützt. Daneben sei es entscheidend, dass es Daten von jedem denkbaren Gerät aufnehmen, kombinieren und korrelieren könne.

Weitere Ergebnisse der Umfrage:

  • Die meisten Unternehmen (72 Prozent) befinden sich bei ihren IoT-Projekten noch in der Planungsphase, aber lediglich neun Prozent haben ihr IoT-Projekt bereits finanziert.

  • Mehr als die Hälfte der geplanten IoT-Projekte drehen sich um das Thema "Vernetzte Produkte" (50 Prozent), gefolgt von Transport/Logistics (33,3 Prozent), Smart City (22,2 Prozent), Healthcare (11,1 Prozent) und verbesserte Entergieeffizienz in Rechenzentren.

  • Die größte Herausforderung von IoT-Projekten aus geschäftlicher Sicht ist die Herausstellung eines Return on Invest (RoI) (52,2 Prozent), gefolgt von der Aufgabe, die wichtigsten Interessensgruppen davon zu überzeugen, dass jetzt der richtige Zeitpunkt sei (26,1 Prozent) und das Budget zu finden (13 Prozent).